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Uzwil
01.01.2026
01.01.2026 18:10 Uhr

Uzwiler Neujahrsapéro - poetisch, motivierend und stimmungsvoll

Gut besuchter Uzwiler Neujahrsapéro bei herrlichem Wetter am ersten Tag des Jahres 2026. Bild: Jürg Grau
Der Neujahrsapéro der Gemeinde Uzwil vom 1. Januar 2026 bot einen stimmungsvollen und berührenden Start ins neue Jahr. In der sehr gut besuchten Veranstaltung auf dem Raiffeisenplatz in Niederuzwil trafen politische Einordnung, persönliche Reflexion und gemütliches Zusammensein aufeinander – getragen von schwungvoller Musik der Füürharmoniker und begleitet von einer geschätzten Verpflegung.

2026 als Chance - mit Nationentag und riga26

Seraina Bär, Uzwiler Gemeinderätin und Präsidentin der Kulturkommission, eröffnete den Anlass mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2025, das sie als vielfältig, dicht und bewegend beschrieb. Mit Blick nach vorn stellte sie jedoch nicht Projekte oder Zahlen ins Zentrum, sondern eine Haltung. Für 2026 rief sie dazu auf, die Gemeinschaft bewusst zu pflegen und offen für Gespräche zu bleiben. „Wir können entscheiden, was unsere Aufmerksamkeit erhält und worin wir investieren wollen“, gab sie dem Publikum mit auf den Weg. Damit verband sie die Hoffnung auf ein gesundes und erfreuliches neues Jahr mit vielen spannenden Begegnungen. Gleichzeitig erinnerte sie an wichtige Uzwiler Termine im laufenden Jahr, darunter den Nationentag vom 9. Mai sowie die riga26, die vom 28. bis 31. Mai 2026 stattfinden wird.

Olivias Liebeserklärung an Uzwil

Einen ganz anderen, aber ebenso eindrücklichen Zugang zum Jahreswechsel bot die in Uzwil aufgewachsene 30-jährige Slam-Poetin Olivia Vera (mit bürgerlichem Namen Olivia Vera Elger). In ihrer Performance nahm sie das Publikum mit auf eine sehr persönliche Reise durch das Jahr 2025 und darüber hinaus. Sie stellte die einfache und zugleich tiefgehende Frage, wie viele Stunden sie wofür eingesetzt habe – und was das über Prioritäten, Lebensentwürfe und Beziehungen aussagt. Ihr Auftritt wurde so zu einer leisen Reflexion über Zeit, Aufmerksamkeit und Dankbarkeit. Zugleich war ihre Performance eine Liebeserklärung an ihre Heimat Uzwil: vielfältig, warmherzig, verständlich und berührend, mit einem feinen Gespür für das Verbindende im Alltäglichen.

2026: hinschauen, zuhören, gemeinsam gestalten

So verband der Neujahrsapéro politische Gedanken, kulturelle Kreativität und menschliche Nähe zu einem runden Ganzen. Er machte deutlich, dass der Jahresbeginn nicht nur ein Moment für gute Wünsche ist, sondern auch eine Einladung, bewusst hinzuschauen, zuzuhören und gemeinsam zu gestalten. Mit Musik, Poesie und klaren Worten wurde 2026 in Uzwil als ein Jahr eröffnet, in dem Begegnungen, Aufmerksamkeit und Gemeinschaft eine zentrale Rolle spielen sollen.

Die Festrednerinnen:

  • Gemeinderätin Seraina Bär. Bild: Jürg Grau
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  • Slam-Poetin Olivia Vera. Bild: Jürg Grau
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  • Seraina Bär und Olivia Vera. Bild: Jürg Grau
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Gut verpflegt ins neue Jahr - Anstossen auf ein glückliches neues Jahr:

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Die Füürharmoniker sorgten für gute Stimmung:

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Jürg Grau
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