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26.05.2020
05.11.2020 14:54 Uhr

"HAWK" MATHIAS SEGER NEU IN DER "HALL OF FAME"

Neben Mark Streit gehört neu auch Mathias Seger der «Hall of Fame» des Internationalen Eishockeyverbandes IIHF an. Er begann seinen Hockey-Laufbahn beim EHC Uzwil, mit dem er immer noch eng verbunden ist. Weiter führte der Weg des Rekord-Nationalspielers über die Rapperswil-Jona Lakers zum ZSC. Unmittelbar nach dem Gewinn des Meistertitels mit den ZSC Lions im Frühjahr 2018 beendete Mathias Seger seine Spielerlaufbahn.

Ehrung eigentlich am Finaltag der WM

"Die Ehrung am Finaltag wäre schon ein Highlight gewesen. Für mich ist es jedoch weniger schlimm als für jene Leute, die viel Herzblut in die WM investiert haben", sagt der Uzwiler, der die Schweizer Nationalmannschaft beim Gewinn der WM-Silbermedaille 2013 in Stockholm als Captain angeführt hat.

Als Seger von IIHF-Präsident René Fasel am Telefon persönlich über die Aufnahme in die Hall of Fame informiert wurde, "war ich total überrascht. Bei all diesen grossartigen Spielern hatte ich wirklich nicht damit gerechnet. Ich fühle mich extrem geehrt. Speziell freut mich, dass ich zusammen mit meinem Kumpel Streit aufgenommen wurde. Das ist genial."

Seger verdankte seine grossartige Karriere nicht allein einem herausragenden Talent. Vielmehr war er ein Teamspieler par excellence. Er nahm an nicht weniger als 16 Weltmeisterschaften teil, womit er Rekordhalter ist. Mit den ZSC Lions, für die er 19 Jahre tätig war, wovon zwölf als Captain, gewann er sechsmal den Meistertitel und 2009 die Champions Hockey League.

Zwar kann sich Seger vorstellen, später wieder im Eishockey tätig zu sein - zwischenzeitlich war er Trainerassistent bei den Lions. Aktuell ist er aber Hausmann und kümmert sich um die beiden Töchter, während seine Frau in Vollzeit arbeitet. Damit will er ihr für die vielen Entbehrungen etwas zurückgeben, was seinen Charakter treffender nicht beschreiben könnte.

Uzwil24