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Kultur
08.06.2021
08.06.2021 16:39 Uhr

Schwyzermusig zum Abschied

Irene Bernhardsgrütter leitet die grosse Gruppe. Bild: Vroni Krucker
Während knapp zehn Jahren weckten Irene Bernhardsgrütter und Katrin Fürer an der Jugendmusikschule Wil-Land «music live» mit ihrem grossen Engagement in vielen, vielen Kindern zwischen der 2. und 6. Klasse die Freude an der Musik und am Flötenspiel. Mit ihrem 8. und letzten Konzert verabschiedeten sie sich am Freitagabend in der Pfarrkirche Niederhelfenschwil.

Vronik Krucker

Remo Bernhardsgrütter begleitete am E-Piano. Katrin Fürer begrüsst die zahlreihen Gäste. Anwesend war auch der Musikschulpräsident Christoph Indrist. Die beiden Lehrkräfte bedankten sich zum Schluss für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen und wünschten den Kindern weiterhin viel Freude am Musizieren.

Pianist Remo Bernhardsgrütter. Bild: Vroni Krucker
Irene Bernhardsgrütter (links) und Katrin Fürer haben ihr letztes Konzert organisiert und vorbereitet. Bild: Vroni Krucker

Nach einer langen Corona-Durstpause durften sich alle wieder einmal in einem Konzert präsentieren und freuten sich sehr darüber. So ein Konzert motiviert bekanntlich sehr zum Üben und Weitermachen. Es war ein herrliches Bild, die vielen hübsch gekleideten Mädchen und Buben, die ihren Eltern, Grosseltern, Paten usw. zeigten, was sie schon gelernt hatten – und das durfte sich sehen lassen. Sie spielten allein, zu zweit oder in einer Gruppe, da und dort zusammen mit der Lehrerin Barbara Haller. Die gekonnte Begleitung des Pianisten erforderte zusätzliche Konzentration. Aber auch das haben sie toll gemeistert – nicht ohne Herzklopfen notabene, aber strahlend.

Unterstützung von Barbara Haller / harmonisches Duett. Bild: Vroni Krucker

Zusammen mit ihren Lehrerinnen boten sie den Gästen eine wunderschöne musikalische Schweizerreise. Bekannte und beliebte Volkslieder wie «Bruder Jakob» «s’Vogellisi», «S’Ramseyers wei go grase», »Schwyzerländli», «S’Burbüebli», «Döt äne am Bergli», «Vo Luzern gäge Wäggis zue», «Im Aargau sind zwei Liäbi» erklangen ebenso wie die neueren Kompositionen «Heidi», «Alperose», «Als was bruchsch uf de Wält» oder «Hemmige». Auch ein Rhythmus-Stück mit Glöggli, Schüttelei, Waschbrettern, Milchkanten und Hirtenstab gefiel sehr. Zum Schluss gabs gar noch einen Cupsong. Zu allen Vorträgen präsentierten sich die entsprechenden Bilder auf der Leinwand.

Zu jedem Stück das passende Bild, hier die Kapellbrücke ins Luzern zum Lied «Vo Luzern gäge Wäggis zue». Bild: Vroni Krucker

Mit viel Engagement zeigten die Kinder ihr sehr beachtliches Können auf der Sopran-, Alt- oder Tenorflöte. Dahinter steckten viele Übungsstunden sowie Motivation von Eltern und Lehrkräften – aber es hat sich gelohnt. Es war ein wahrer Genuss, den die Zuhörenden mit grossem Applaus verdankten. Weil nur zwei Gäste pro Kind anwesend sein durften, filmte Ignaz Niedermann den Anlass, sodass später alle Interessierten das Konzert digital geniessen konnten.

Bild: Vroni Krucker
Ein begabtes Quartett. Bild: Vroni Krucker
Vroni Krucker