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06.05.2021

Kein Jubiläums-Schwingfest 2021

Das EJSF-OK Bild: PD
Es ist weiterhin Geduld gefragt: Das Eidg. Jubiläums-Schwingfest wird nicht wie geplant am 5. September in Appenzell ausgetragen – wegen fehlender Planungssicherheit für den Grossanlass, zu dem 20 000 Gäste erwartet werden.

Die Verantwortlichen des EJSF sind aufgrund der nach wie vor fehlenden Planungssicherheit zum Schluss gekommen, dass eine Durchführung am 5. September 2021 im geplanten Rahmen – rund 20 000 Zuschauer und geselliges Beisammensein der Schwingerfamilie – nicht möglich ist. Eine reduzierte Veranstaltung, ohne Zuschauer oder nur mit beschränkter Anzahl Gäste, kommt für das EJSF-OK nicht in Frage: «Wir haben der Schwingerfamilie, der Appenzeller Bevölkerung sowie allen Helfern ein würdiges Jubiläumsfest versprochen. Auch gegenüber den Sponsoren sind wir Verpflichtungen eingegangen, die wir vollumfänglich erfüllen wollen. Dies alles ist in der gegenwärtigen Situation nicht machbar», so OK-Präsident Reto Mock.

Durchführung 2024 wurde abgelehnt

Wäre es nach dem Wunsch der Appenzeller gegangen, wäre das Fest gleich um drei Jahre auf den September 2024 verschoben worden. Nach 2022 (ESAF in Pratteln) und 2023 (Unspunnen Schwinget) wäre so im Jahr 2024 das EJSF in Appenzell das einzige Schwingfest mit eidgenössischem Charakter gewesen. Zum grossen Bedauern der EJSF-Verantwortlichen lehnte aber der ESV-Zentralvorstand diesen Antrag am 5. Mai grossmehrheitlich ab.

Thomas Sutter und Martin Hersche standen Modell für die EJSF-2020-Skulptur auf dem Verkehrskreisel «Rank» in Appenzell Bild: PD

Datumsfindung ist anspruchsvoll

Nun bleibt es an den EJSF-Organisatoren zu prüfen, ob und wann das Jubiläums-Schwingfest nächstes Jahr durchführbar sein könnte. Ein anspruchsvolles Unterfangen, ist doch der Schwingkalender 2022 bereits sehr eng getaktet. Hinzu kommen die verschiedenen Bedürfnisse seitens Helfer, Lieferanten, anderer Grossveranstalter und Feiertage.

«Bereits jetzt ist klar, dass uns beispielsweise die Armee nächstes Jahr nicht im ursprünglich vereinbarten Umfang zur Verfügung stehen kann, weil sie ihre Unterstützung über mehrere Wochen hinweg dem ESAF in Pratteln zugesichert hat. Auch die mobile Tribüne für nächstes Jahr zu ordern, ist eine Knacknuss», hält Reto Mock fest. Diese verschiedenen Parameter gilt es in den kommenden Wochen zu prüfen und abzuwägen.

www.appenzell2020.ch

PD/stz.