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Kanton SG
11.02.2021

Über 200'000! «Der Bundesrat kann uns nicht mehr ignorieren»

Mitinitiant von «Lockdown Stop» Marco Vogt hat innerhalb von 3 Wochen über 200'000 Unterschriften gesammelt.
Die Petition «Lockdown Stop» hat mittlerweile über 200'000 Unterschriften erreicht. Mitinitiant Marco Vogt hofft, dass der Bundesrat nun Stellung dazu bezieht.

Innerhalb von 3 Wochen haben über 200'000 Menschen in der Schweiz die Petition «Lockdown Stop» unterzeichnet. Entgegen von Medienberichterstattungen sei die grösste Partei der Schweiz, die SVP, bis vor 2 Tagen nicht aktiv an diesem Projekt beteiligt gewesen, sagt Marco Vogt, einer der Hauptinitianten.

Er freut sich über den Erfolg und hofft, dass die Aktion nun auch wirklich einen Einfluss auf die Entscheidungen des Bundesrates vom nächsten Mittwoch haben wird.

Innert weniger Tage haben sich die Anzahl Unterschriften von 100'000 auf über 200'000 verdoppelt. Was ist der Grund für diesen rasanten Anstieg?

Marco Vogt: Es zeigt, dass die Corona-Politik von Alain Berset gescheitert ist und ein immer grösser werdender Teil der Bevölkerung diesen Kurs nicht mehr mitträgt. Der soziale und wirtschaftliche Schaden ist enorm. Diese Explosion der Unterschriften überrascht aber auch mich.

Haben Sie die Petition dem Bundesrat schon weitergeleitet?

Ein Szenario ist die Einreichung vor der Bundesrats-Sitzung nächster Woche, wir legen uns hier aber noch nicht definitiv fest.

Denken Sie, dass «Lockdown Stop» einen Einfluss auf die Entscheidungen des Bundesrates vom 17. Februar haben wird?

Das ist absolut zu hoffen. Darum warten wir noch, wie viele Unterschriften bis dahin zusammenkommen. Bei so vielen Leuten kann uns der Bundesrat gar nicht mehr ignorieren, auch wenn er nicht verpflichtet ist, auf eine Petition einzugehen. Wir erwarten, dass er Stellung bezieht.

Wenn nicht, was machen Sie dann?

Da gibt es mehrere Varianten. Dass wir beispielsweise die Parlamentarier angehen und eine ausserordentliche Session verlangen. Es gibt verschiedene Szenarien, welche wir gerade im Team am Besprechen sind.

Seit dem 16. Januar 2021 haben über 200'000 Menschen unterschrieben. Bild: Linth24
Sibylle Marti/Linth24/Uzwil24