Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Kanton SG
08.02.2021

SVP fordert Lockdown-Stopp

Die Lockdown-Politik des Bundesrates sei nicht mehr zu rechtfertigen, findet die SVP. (Bild: KEYSTONE)
Der SVP reicht's: Die Partei fordert einen Ausstieg aus dem Lockdown. Besonders die junge Generation würde unter der aktuellen Lage leiden.

«Die Corona-Politik der Mitte-Links-Mehrheit des Bundesrates richtet grosse finanzielle, aber auch psychische und soziale Schäden an. Alle massgeblichen Kennzahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind deutlich gesunken. Die Lockdown-Politik des Bundesrates ist nicht mehr zu rechtfertigen», heisst es Sonntag in einem Schreiben der SVP St.Gallen.

 

Psychische Schäden

Die Kantonsratsfraktion fordert, dass endlich der Lockdown aufgehoben wird oder zumindest eine schrittweise Ausstiegs-Strategie präsentiert wird.
Das Virus soll keineswegs verharmlost werden. Im Gegenteil sollen Risikogruppen endlich gezielt und wirksam geschützt werden. Doch der Bevölkerung sollen auch wieder Perspektiven gezeigt werden, heisst es weiter.

Finanzielle Hilfen mögen zwar das wirtschaftliche Überleben sichern, die psychischen Schäden der aktuellen Perspektivenlosigkeit vermögen sie jedoch nicht zu beheben.

Junge Generation leidet besonders

Zudem seien die finanziellen Folgen der Corona-Politik vor allem für die junge Generation verheerend. Diese Holzhammer-Politik führe zu Milliarden-Defiziten. Schulden, die dereinst die arbeitende Bevölkerung, vor allem aber die junge Generation mit höheren Steuern wird bezahlen müssen.

«Die SVP-Fraktion ist erfreut, dass nun auch die FDP, welche sich noch Anfang Woche in der Wirtschaftskommission des Nationalrates klar gegen eine Aufhebung des Lockdowns ausgesprochen hatte, nun ein Ende dieser Politik der Bevormundung fordert», heisst es weiter im Communiqué.

Die SVP stehe hinter den Vorschlägen der vorberatenden Kommission bezüglich den Ausgleich der Ertragsausfälle in Spitälern und Kliniken sowie bezüglich der wirtschaftlichen Unterstützung von Unternehmen in Zusammenhang mit der Covid-19-Epidemie.

mik/pd