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Kanton SG
03.02.2021

St.Gallen unterstützt indonesische Erdbebenopfer

Anwohner auf der Insel Sulawesi inspizieren ein zerstörtes Haus. (Bild: Yusuf Wahil/AP/dpa/Keystone)
Die St.Galler Regierung unterstützt die Hilfsorganisationen Solidar Suisse mit 20'000 Franken. Die Unterstützung dient als Nothilfe für die Erdbebenopfer auf Sulawesi in Indonesien.

Am 15. Januar 2021 erschütterte ein starkes Erdbeben die indonesische Insel Sulawesi. Mindestens 84 Menschen sind ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt und tausende Häuser zerstört. Unzählige Familien haben an diesem Tag alles verloren und brauchen dringend Hilfe. Solidar Suisse ist mit der lokalen Partnerorganisation an den Vorbereitungen für Nothilfe.

Nach Tsunami 2018 folgte jetzt ein Erdbeben

Bereits im Jahr 2018 traf ein Tsunami auf die Insel Sulawesi. Die Riesenwelle forderte damals mehr als 4'000 Todesopfer und richtete riesige Schäden auf der Insel an. Die Hilfsorganisation Solidar Suisse leistete sofort nach der Katastrophe Nothilfe und unterstützt seither den Wiederaufbau.

Nun benötigen die betroffenen Menschen erneut dringende Hilfe. Das Team von Solidar Suisse hat zusammen mit der lokalen Partnerorganisation MDMC (Muhammadiyah Disaster Management Center) erste Sofortmassnahmen ergriffen. Es besteht dringender Bedarf an Nahrungsmitteln, Notunterkünften, medizinischer Versorgung und Trinkwasser.
MDMC hat bereits einen Gesundheitsposten eingerichtet, um die Verletzten medizinisch zu versorgen.

20'000 Franken aus dem Lotteriefonds

Damit Solidar Suisse seine humanitäre Hilfe wahrnehmen kann, ist das Hilfswerk dringend auf Spenden angewiesen.
Die Regierung hat deshalb 20'000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen und bringt damit die Solidarität der St.Galler Bevölkerung mit den betroffenen Menschen auf Sulawesi zum Ausdruck.

Kanton St.Gallen