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Uzwil
04.04.2017
05.11.2020 17:08 Uhr

INTERVIEW MIT CHRISTOPH LÄNZLINGER - ZUM KIK-EVENT VOM 11. APRIL 2017

"KULTUR im KINO" Uzwil: Die B&W CHOCOLATE HOWLERS spielen am Dienstag, 11. April 2017, um 19:30 Uhr, live zu Charlie Chaplins Stummfilmen «Caught in a Cabaret» und «Easy Street». Dazu ein Interview mit dem Uzwiler Bandmitglied Christoph Länzlinger.

Hallo Christoph. Du bist selbst aus Uzwil. Wie sieht es mit den restlichen Howlers aus?  Ja, ich wohne in Algetshausen und bin stolzer Steuerzahler von Uzwil. Irène, unsere Sängerin und Multi-Instrumentalistin, war früher als Kind oft bei ihren Grosseltern in Uzwil zu Besuch, hat also mindestens generationenübergreifend einen Uzwiler Bezug.

Wie haben die Howlers zusammengefunden? Irène und Frank spielen schon lange zusammen und haben vor ca. 8 Jahren die erste Howlers Formation gegründet. Ich bin 2013 dazu gestossen. Seitdem sind wir drei der Kern der B&W Chocolate Howlers

Wie seid Ihr auf den Namen B&W Chocolate Howlers gekommen? Die Geschichte geht zurück auf das Jahr 2009. Frank wohnte noch in Stäfa und gründete mit einem Freund sowie Irène die „Lakeside Howlers“. Der Begriff „to howl“ kommt im Blues immer wieder vor. Nachdem Frank 2011 nach Winterthur zog, und die Howlers eine neue Formation bekamen, waren wir der Meinung das „Lakeside“ nicht mehr passend ist. Etwas Neues musste her! Zu dieser Zeit faszinierte uns die Amerikanische Band „Carolina Chocolate Drops“, welche 2010 den Grammy in der Sparte Traditional Folk gewannen. Wir fanden, dass wir genauso Anspruch auf den Begriff „Chocolate“ hatten und bauten ihn ein. Da wir uns aber nicht zwischen Black (Blues, Ragtime, Jazz) und White (unsere Hautfarbe) entscheiden konnten, wurde daraus eben „B&W Chocolate Howlers“.

Was inspiriert Euch beim Heulen? Uns fasziniert einfache, ehrliche und mit Liebe gemachte Musik. Es macht uns Spass abwechslungsreiche Musik zu machen; einerseits durch die Vielfalt der eingesetzten Instrumente, andererseits durch die diversen Musiken-Stile (Vorkriegs-Blues, Ragtime, früher Jazz und Swing, Country-Blues, Chanson). Uns beeindruckt die Schaffenskraft der 20-er und 30-er Jahre. Auf dieser Periode basiert auch der Löwenanteil unseres Repertoires. Dazu kommen einzelne sorgfältig ausgesuchte Lieder der letzten 50 Jahre, vor allem Chanson und ganz wenige Folk-Pop Songs. Wir wollen spezielle Musik machen und nicht in den Acoustic Pop Mainstream verfallen.

Seid Ihr Profis oder ambitionierte Amateure? Wir machen alle drei seit Kindsbeinen Musik und können uns ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Wir haben aber keine grossen Ziele als Band, dafür ganz viele kleine: Wir wollen Spass am Musizieren haben und wir wollen mit unserer Musik bei anderen Leuten positive Emotionen wecken; sie zum Träumen, zum Tanzen, zum Singen oder einfach nur zum Geniessen verführen. Jeder in der Band bringt seine Ideen und Vorschläge mit ein und dies fördert die Vielfalt. Wir proben so alle 2 Wochen und da wir keinen Strom brauchen, können wir dies auch bestens in der guten Stube machen. Einen kalten, kahlen Proberaum brauchen wir also nicht. Wir geben 8 bis 10 Konzerte pro Jahr. Daneben moderieren wir als Hausband die monatlichen Acoustic Blues Jam Sessions in Effretikon, seit April in Oberwinterthur.

Wie seid Ihr zum Auftritt bei KULTUR im KINO gekommen? Vom Christof dem Howler zum Christoph dem Kulturbär

Wann warst du das letzte Mal im Kino City Uzwil? Das letzte Mal weiss ich nicht mehr. Aber ich erinnere mich immer noch gut an meinen ersten Besuch. Es dürfte 1982 oder 1983 gewesen sein und der Film war „E.T. der Ausserirdische“. Das hat mich alles sehr beindruckt. Es war mein erster Kinobesuch überhaupt.

Was wünscht Ihr Euch für Euren Auftritt? Wir freuen uns extrem auf dieses spezielle Projekt mit den Chaplin Filmen. Dies ist das erste Mal, dass wir so etwas machen und es wird ein tolles Erlebnis. Wir wünschen uns natürlich ein volles Haus, tolle Stimmung, viel Spass für uns und für die Besucher und dass die Leute mit unserer Musik erreichen können und sie zum Träumen aber auch zum Lachen bringen können.

Was wünscht Ihr Euch für Euren Auftritt?