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Kanton SG
27.01.2019
05.11.2020 15:53 Uhr

TECHNISCHE BETRIEBE UZWIL INVESTIEREN IN VERSORGUNGSSICHERHEIT

Die Technischen Betriebe investieren bei Gas und Wasser laufend in die Versorgungssicherheit. Wichtige Schritte sind abgeschlossen.

Ein ungewohntes Titelbild:  In Niederuzwil wurde nicht etwa Erdgas gefördert, sonndern im Rahmen der aufwändigen Sicherheits- und Prüfverfahren musste Gas aus der neuen Leitung abgefackelt werden.

(TBU) Die Uzwiler Gasversorgung ist engmaschig. Mehr als die Hälfte aller Heizungen in der Gemeinde sind Gasheizungen. Entsprechend wichtig ist die Versorgungssicherheit dieses Energieträgers. Und: Die Technischen Betriebe sind überzeugt, die Gasversorgung erfolgreich auch in die Zeit der Energiewende zu führen und in Schritten auf Biogas umzustellen. Das bedeutet auch, dem Netz weiterhin Sorge zu tragen, zu investieren.

Ringschluss beim Gas

Zwischen März 2017 und Dezember 2018 bauten die Technischen Betriebe an einer fast fünf Kilometer langen Transportleitung von Oberstetten nach Niederuzwil. Dieser Ringschluss zwischen den beiden Stationen, an welchen Gas aus der Hochdruckpipeline ins Uzwiler Netz gelangt, erhöht die Versorgungssicherheit spürbar. Fällt eine der beiden Übergabestationen aus, hat das im Netz keine Auswirkungen. Die neue Leitung hat das aufwändige Sicherheits- und Prüfverfahren bestanden und ist in Betrieb. Die neue Leitung führt am Siedlungsgebiet von Algetshausen vorbei und schafft so die technischen Voraussetzungen, das Dorf mit Gas zu erschliessen. Nach ökologischen und betriebswirtschaftlichen Beurteilungen wird sich zeigen, ob diese Option realisiert werden soll.

Ringschluss beim Wasser

Der vergangene Hitzesommer zeigte auf, wo die Reise möglicherweise hingeht. Entsprechend wichtig ist, den bisherigen Weg konsequent weiter zu gehen und die Netze der Wasserversorgungen auch grossregional zusammenzuschliessen. Mit der Gruppenwasserversorgung Vogelsberg hat die Region ihre Hausaufgaben für den regionalen Wasseraustausch schon vor Jahren gemacht. , damit bei Bedarf ein gegenseitiger Wasseraustausch möglich wird. Auch das im Interesse der Versorgungssicherheit.

Nun wurden die Netze der Region Uzwil mit den Wiler Netzen verbunden