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Badminton
06.08.2022
06.08.2022 19:08 Uhr

Es lebt der Traum von einer sensationellen EM-Medaille

Von links: Lina Schadegg, Vera Appenzeller und Jorina Jann. Bild: Matthias Zindel
Mit Vera Appenzeller und Lina Schadegg sind gleich zwei U19-Nationalspielerinnen vom Badmintonclub Uzwil für die Junioren Europameisterschaften in Belgrad aufgeboten. Zudem steht Jorina Jann als Ersatzspielerin bereit.

Insgesamt dürfen vier Frauen und vier Männer mit dem Schweizer Nationalteam nach Serbien an die Junioren-EM fahren. Umso erfreulicher, dass zwei Uzwilerinnen diese Selektion geschafft haben. Die Vorfreude auf den Grossanlass ist gross. Deshalb haben sich die beiden auch während den Sommerferien intensiv vorbereitet. Erst standen Trainingseinheiten mit dem Vereinstrainer Rudi Dellenbach und am nationalen Stützpunkt in Bern an, danach folgte das sogennante «Nations-Camp» in Brig, wo sich Top-Nachwuchspieler/innen aus verschiedenen Ländern trafen.

Das EM-Turnier startet am 18. August 2022 und erstreckt sich über zehn Tage. Erst steht der Team-Wettkampf auf dem Programm. Die Schweiz trifft dort auf Schweden, Slowakei und Österreich. Nach dem Mannschaftsturnier folgt das Individualturnier. Vera Appenzeller hat sich durch ihre guten Leistungen bei vergangenen internationalen Wettkämpfen für alle drei Disziplinen (Fraueneinzel, Frauendoppel, Mixeddoppel) qualifiziert. Lina Schadegg wird im Frauendoppel zum Einsatz kommen. Als dritte Uzwilerin steht Jorina Jann im Aufgebot. Sie steht als Ersatzspielerin zur Verfügung. Zudem wird Uzwil-Trainer Iztok Utrosa in der Funktion als Nationaltrainer mitreisen.

Erfahrungsgemäss ist bekannt, dass an den U19-Europameisterschaften die Konkurrenz stark ist. Die Spreu trennt sich deutlich vom Weizen. Die Schweizer Nationalmannschaft spielt dabei eine Aussenseiterrolle. Trotz allem darf sich Vera Appenzeller im Frauendoppel mit Lucie Amiguet (La Chaux-de-Fonds) auch Chancen ausrechnen. Die beiden Kolleginnen zeigten zuletzt immer wieder starke Leistungen. Der Traum von einer sensationellen EM-Medaille lebt.

Matthias Zindel / BCU